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Horst Köhlers erstes Interview: “manchmal habe ich geweint”


Der Bundespräsident Horst Köhler ist zurückgetreten. Nun sucht die die Bundesrepublik nach ihrem neuen höchsten Staatsmann. Die Bundesversammlung wird schon bald entweder den Kandidaten der bürgerlichen Regierung, Christian Wullf, oder den Kandidaten der Opposition, Joachim Gauk, wählen. Horst Köhler hält sich bislang zurück, zum Teil auch weil er als Person stark in der Kritik steht. Das Berlinerwelt Magazin hat dennoch ein exklusives Interview mit dem ehemaligen Bundespräsidenten bekommen:

“]Horst Köhler, kurz vor einem Weinkrampf [CC image courtesy von wikipedia.org]

Horst Köhler, kurz vor einem Weinkrampf [CC image courtesy von wikipedia.org

Berlinerwelt Magazin:
Guten Tag Herr Köhler. Vielen Dank dass Sie diesem Interview eingewilligt haben.

Horst Köhler:
Kein Problem, ich habe jetzt ja Zeit.

BM:
Herr Köhler, warum sind Sie denn wirklich zurück getreten?

HK:
Wie ich schon bei meiner Rücktrittserklärung erwähnt habe: In Deutschland wurde gegenüber meinem Amt nicht genügend Respekt gezollt. Es darf nicht sein, dass ein Präsident derart in die Kritik gerät, und so mit meinem Gefühlen gespielt wird. Das hat wirklich weh getan.

BM:
Muss man denn nicht auch Kritik ertragen können als Politiker?

HK:
Ja, aber als Präsident nicht. Was ich sage zählt. Da darf es keine Kritik geben. Man muss ja auch verstehen, dass ich im Innern ein kleines Mädchen bin. Wenn da jemand etwas gegen mich sagt, zerbreche ich innerlich sehr schnell. Manchmal habe ich alleine in meinem Zimmer gesessen und geweint.

BM:
Herr Köhler, vielen Dank für Ihre Ehrlichkeit. Wir sind positiv überrascht. Dennoch sind wir verwundert, da ihre Aussagen bezüglich Wirtschaftskriege schon sehr unglücklich waren.

HK:
Ja na und? Ich war Präsident, da kann ich doch sagen was ich will. Außerdem, jeder weiss doch dass ich eigentlich ein lieber Kerl bin. Natürlich habe ich dass nicht böse gemeint mit dem Krieg. Ich meinte doch die Piraten, nicht den Afghanistan Krieg.

BM:
Ja genau. Und nachdem Sie dass im Nachhinein klären ließen war ja auch alles gut. Die Sache war doch schon wieder vom Tisch. Warum dennoch diese drastische Reaktion.

HK:
Naja, ehrlich gesagt habe ich Euch alle, und zwar über 80 Millionen Deutsche, verarscht. Denn der Einzige der kein Respekt vor diesem Amt hat bin ich selbst. Ich habe einfach keine Lust mehr, und werfe das Handtuch. Einfach so, kein Bock mehr. Wer braucht das schon, „Präsident“?

BM:
Und was ist mit der Verantwortung eines Staatsmannes, seinem Land in schwierigen Zeiten Stabilität zu bringen?

HK:
Och, ist mir doch scheiss egal. Ich vertrage keine Kritik, und mein innerliche Ausgeglichenheit ist wichtiger als eine temporäre Krise des Landes. Ich musste abwägen, Stabilität der Bundesrepublik während der Finanzkrise und Afghanistan Krise, oder mein vorzeitiger Ruhestand und die Erlösung von den gemeinen Medien. Aber jetzt geht es mir wieder gut, und ich kann wieder lachen.

BM:
Noch ein Tipp für ihren Nachfolger?

HK:
Naja, der Job ist eigentlich ziemlich einfach. Man macht am Besten solange, bis es Kritik gibt, dann tritt man zurück und hat seine Ruhe. Das wird schon; bloß keine Angst, es ist ja auch ein stink-normaler Job und ist nicht mit so viel Verantwortung verbunden wie manche glauben.

BM:
Und was machen Sie jetzt?

HK:
Meine Frau hat mir Yoga empfohlen, das möchte ich mal ausprobieren.

BM:
Vielen Dank Herr Köhler!

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Islamverband fordert Kopftuch für Kanzlerin Merkel


Der Zentralrat der Muslime geht in die Offensive. Der Verband fordert von Angela Merkel, ein Kopftuch zu tragen, sonst würde die Islamische Gemeine die Kanzlerin und somit Verfassung, Regierung und Justiz nicht mehr anerkennen.

Nach dem Minaretten Referendum in der Schweiz und des Karikaturen Skandals in Dänemark vor einigen Jahren macht Omut Ozkan vom Zentralrat klar: „Man darf in Deutschland nicht vergessen das wir Muslime machen können was wir wollen. Schliesslich toleriert Deutschland alles. Also auch unsere Intoleranz“. Der Zentralrat machte deutlich, die Mitteleuropäer sollten ihre Appeasement Politik weiter ausarbeiten.

CC Image courtesy of SpreePiX Berlin on Flickr

CC Image courtesy of SpreePiX Berlin on Flickr

Auf diese provokante Aussage reagierte auch Bundespräsident Horst Köhler. Er entschuldigte sich beim Islamverband mit den Worten: „Liebe Deutschland-Muslime, ich möchte mich im Namen der Bundesrepublik für die Nazi Geschichte Deutschlands und die Erderwärmnung, aber auch für die Autos, Schokolade, Paulaner Hefeweizen, Johann Wolfgang von Goethe, Herbert Grönemayer, ’54, ’74, ’90 und vor allem für die Menschenrechte entschuldigen.“ Er würde es verstehen, dass man in Mitteleuropa dem Islam weiter zuvorkommen muss. Schliesslich seien Menschenrechte wie Pressefreiheit und Freiheit der Meinungsäusserung ja “nicht sooo wichtig,” so Köhler.

Als Reaktion auf den Trend haben sich die Parlamentarier, angeführt von SPD und Grüne,  zusammengeschlossen und ein Gesetz auf den Weg gebracht, dass die christlichen Feiertage minimiert (jedes ungerade Jahr darf Heiligabend gefeiert werden) und Ramadan als Deutschen Fastenmonat institutionalisiert. Zudem soll als kultureller Ausgleich jede Frau im Rahmen einer Regierungstätigkeit ein Kopftuch tragen. Somit auch Angela Merkel.

Zudem ernennt Bundeskanzlerin Angela Merkel ihren Ehemann zum strategischen Berater der Bundesregierung. Sie geht damit diplomatisch auf die Forderung des Zentralrats ein, Merkels Ehemann bei jeder Regierungsentscheidung um Erlaubnis zu fragen.

Dieser Trend findet auch in der lokalen Politik Anklang. Der saarländische Ministerpräsident Peter Müller will noch vor 2012 das Saarländische Staatstheater in eine Moschee umbauen lassen. Das gibt den Theaterfreunden noch die Chance, sich Goethes Faust anzusehen. Denn erste Stimmen werden laut, alle Faust Exemplare zu verbrennen, da die Walpurgisnacht “zu obszön” beschrieben wird.

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